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Gemeinde Maxfeld

Die Kirchengemeinde Maxfeld liegt nordöstlich der Nürnberger Altstadt im Stadtviertel Maxfeld. Diese Gegend ist im wesentlichen erst im 20. Jahrhundert entstanden. Prägend sind nach Kriegszerstörungen vor allem Nachkriegsbauten. So stellt sich die Gemeinde auch als typische Großstadtgemeinde mit all den Problemen einer Großstadt dar: Anonymität, Arbeitslosigkeit uvm. .

Die Kirchengemeinde gehört zum Kirchenkreis und zum Dekanat Nürnberg. Seit 01.10.2000 ist sie außerdem Sitz des Prodekanats Nürnberg-Nord. Derzeit leben hier etwa 5200 evangelische Christinnen und Christen mit etwa eben so vielen römisch-katholischen Glaubensgeschwistern und ca. 1000 Angehörigen nichtchristlicher Glaubensgemeinschaften zusammen.

Die Reformations-Kirchengemeinde Maxfeld ist eine vergleichsweise junge Kirchengemeinde mit einem ausgeprägten Sinn für Tradition. Der Stadtteil Maxfeld im weiteren Sinn und die Reformations-Gedächtnis-Kirche prägen ihr Selbstbewußtsein. Maxfelder und Maxfelderinnen sind mündige Großstädter und wählen ihre Gottesdienste und kirchlichen Veranstaltungen gezielt aus. Selbstverständlich nehmen Maxfelder Gemeindeglieder auch an Angeboten der Innenstadt oder der umliegenden Gemeinden teil, andererseits werden unsere Gottesdienste und auch unsere Gruppen und Kreise zu einem guten Teil von "Nicht-Maxfeldern" oder "Ehemals-Maxfeldern" getragen, die sich nach wie vor nach Maxfeld orientieren.

Maxfelder zu sein heißt also nicht unbedingt in Maxfeld zu wohnen. Maxfelder oder Maxfelderin zu sein ist ein Markenzeichen für ein fest in der Tradition verankertes, im guten Sinne bürgerliches Selbstbewußtsein dessen hervorstechende Merkmale Mündigkeit und soziale Verantwortung sind.

Das wird deutlich in dem hohen Anteil an ehrenamtlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in der Gemeinde und der Qualität und dem Stellenwert ihrer Arbeit im Gemeindeaufbau. Das zeigt sich aber auch an der Zahl der überparochialen Gemeindeglieder und an den im Vergleich doch noch erfreulichen Spendenaufkommen der Gemeinde.

Zwei Kindergärten, eine Diakoniestation und das Seniorenwohnzentrum Heinrich-Schick-Haus unterstreichen die soziale Komponente unserer Arbeit. Der andere Aspekt ist Bildung und Erziehung. Auch er hat einen gewichtigen Stellenwert und findet seinen Niederschlag in der Kindergartenarbeit, in attraktiven Konfirmandenprojekten und gezielten Angeboten für junge Familien, Kinder und Jugendliche.
Die Einrichtungen der Gemeinde sind über das gesamte Gemeindegebiet verteilt:
  • Kirche (Berliner Platz 17)
  • Pfarramt (Berliner Platz 18)
  • Erste und dritte Pfarrstelle sowie Dekanat (Berliner Platz 18)
  • Gemeindehaus (Berliner Platz 20)
  • Kindergarten Berliner Platz
  • Kindergarten Mörlgasse (Mörlgasse 22)
  • Heinrich-Schick-Altenwohnheim (Schmausengartenstraße 10)
  • Zweite Pfarrstelle (Schmausengartenstraße 8)
  • Diakoniestation (Schmausengartenstraße 8 und 10)

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Diese Seite wurde zuletzt am 12.02.2011 geändert.

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