Kirche - die Reformations Gedächtnis Kirche
Ein feste Burg ist unser Gott.
Die Reformations-Gedächtnis-Kirche ist ein markantes Wahrzeichen der Nürnberger Nordstadt: Mit ihren drei Türmen ist sie auch Auswärtigen wohl bekannt.
Wie ein Fels in der Brandung des Alltages steht sie da, die
Reformations-Gedächtnis-Kirche an der Bayreuther Straße. Nach außenhin
durch die geschlossene Fassade auf den ersten Blick nicht einladend
wirkend, entdeckt man bei genauerem Hinsehen doch ihre Reize: Der
wuchtige Bau stellt eine Konstante in unserer hektischen, schnellebigen
Zeit dar und steht damit in bester evangelischer Tradition etwa des
Chorals "Ein feste Burg ist unser Gott" von Martin Luther.Ein paar Worte zur Geschichte
Eigenständiges Gemeindeleben in Maxfeldbesteht seit 1922, als in dem stark wachsenden Stadtteil, der ursprünglich zu Wöhrd gehört hatte, eine neueKirchengemeinde gegründer worden ist. Zwei Jahre später wurde die Luther-Kapelle als - wenn auch kleines - Gotteshaus nahe der heutigen Kirche errichtet. Für die rasch auf etwa 15 000 Glieder gewachsene Gemeinde war dieser Bau jedoch schon bald zu klein, so daß Pläne für eine eigene Kirche geschmiedet wurden.Der Grundstein für die Reformations-Gedächtnis-Kirche wurde am 11. Juni 1935 gelegt, Architekt des Baues war Gottfried Dauner aus Bamberg. Maßgeblich beteiligt war vor allem der damalige Gemeindepfarrer Heinrich Schick, der von 1934 bis 1960 Pfarramtsführer in Maxfeld gewesen ist und sich während des Dritten Reiches als standhaftes Mitglied der Bekennenden Kirche einen Namen gemacht hat.
Zwei Jahre später wurde auch das unmittelbar gegenüber liegende Gemeindehaus eingeweiht. Während der Kriegsjahre sind beide Bauwerke allerdings schwer beschädigt worden.
Hier finden Sie 35s Festgeläut der Maxfelder Kirchenglocken (.mp3).
Weitere Informationen rund um die Reformations-Gedächtnis-Kirche: